|
| |
Berufsbildende Schule Zweibrücken
Impressionen zu den Abschlussfeiern 2003
|

Alle Absolventinnen und Absolventen der
Fachoberschule, der Höheren Berufsfachschulen und die Preisträger der
Berufsschulklassen |
 |
 |
|
|
|
|
HBDV01 |
Die
Schülersprecher Özlem Gümüsay und
Alexander
Krauter (FOW) |
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|
BFW01 |
Der
geschäftsführende Gesellschafter eines der
größten
Autohäuser im Südwesten und ehemalige
Schüler
Patrik Duymel hielt die Festrede in der
Ignaz-Roth-Halle. |
|
|
|
 |

|
|
|
|
|
BFW01 |
Die Geschäftsführerin der größten
Buchhandlung
in Zweibrücken Martina Denzer hielt die Festrede
in der
Karlskirche. |
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|
HBB01 |
Oberstudiendirektor Walter Rimbrecht
begrüßt die
zahlreichen Gäste zur Feier. |
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|
HBDV01 |
Die stellvertretende Schulleiterin
Roswitha Müller bei
der Verabschiedung |
|
|
|
 |
Die Preisträger der Berufsschulklassen |
|
|
|
|
Der Vertreter des Oberbürgermeisters
Beigeordneter Rolf Franzen (2.v.l.) übergibt die Preise an die
Klassenbesten |
|
|
|
|
FOW01
|
 |
|
|
|
|
Bild
rechts:
Prof.
Dr. Reichling, der Inhaber eines erfolgreichen Ausbildungsbetriebes
(links) und der frühere Schulleiter Reinhard Bender sparten nicht mit Lob
gegenüber dem jetzigen Schulleiter Walter Rimbrecht (rechts) |
 |
|
|
|
|

|
|
Fetziger Abschlusschor der BFH zum Mitmachen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Pressestimmen:
Pfälzischer Merkur:
|
Wer
verliert, ist nicht weniger wertvoll
|
|
Berufsbildenden
Schulen Zweibrücken entlassen Schüler ins schulfreie Leben
|
|
Zweibrücken (fro). Die Berufsbildende Schule Zweibrücken
umfasst neben der üblichen Berufsschule (BS) im dualen System (Praxis im
Betrieb, Theorie in der Berufsschule) noch die Fachoberschule (FO), die Höhere
Berufsfachschule (HB) und die Berufsfachschule in einigen Modifikationen.
Die verschiedenen Fachbereiche entließen jetzt die Schüler, die alle
erforderlichen Klassen durchlaufen haben. Das sind in der Fachoberschule
23 Schüler, in der Höheren Berufsfachschule 84 und in der Berufsschule
91, insgesamt 198 Schüler. In der Berufsfachschule insgesamt 168 Schüler.
In einer kleinen Feierstunde am 15. Juli in der Karlskirche bekamen die
Absolventen der Berufsschule, Fachoberschule und Höheren Berufsfachschule
ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Schulleiter Walter Rimbrecht hielt
die Festrede. Die Fachoberschüler hätten jetzt die Möglichkeit, das
Studium an einer Fachhochschule aufzunehmen, um später einen
anspruchsvollen Beruf auszuüben, vielleicht ja kämen sie sogar als junge
Referendare und Kollegen hier an die Berufsschule zurück. Die Absolventen
der Höheren Berufsfachschule hätten einen schulischen Berufsabschluss,
der sie geradewegs befähige, direkt in einem Unternehmen qualifiziert zu
arbeiten. Die meisten aber durchliefen anschließend doch noch eine Lehre.
Das liege nicht an der Qualität der Ausbildung, sondern daran, dass die
meisten Betriebe aus Kostengründen nicht mehr ausbildeten, bei der
Einstellung aber trotzdem eine abgeschlossene Lehre verlangten. Das
schaffe Probleme. "Welche Chancen haben da denn noch die Absolventen
der Hauptschulen, wenn die qualifizierten Absolventen der Höheren
Berufsfachschule die Lehrstellen schon unter sich aufteilen?", fragte
Schulleiter Walter Rimbrecht. Außerdem sei die Zahl der betrieblichen
Ausbildungsplätze in diesem Jahr im Raum Zweibrücken-Pirmasens um 17
Prozent zurückgegangen, obwohl die Zahl der Jugendlichen angestiegen sei.
Weniger als 30 Prozent der Betriebe bildeten noch aus.
Investitionen in die Zukunft
Im Zentrum der Ausbildung stehe die selbstbestimmte Persönlichkeit der
Schüler. Das Qualitätsprogramm konnte erweitert und verbessert werden,
so dass es allen Anforderung entspreche. Der Unterrichtsausfall konnte
durch die Teilnahme am Modellversuch Projekt erweiterte Selbstständigkeit
von Schulen deutlich gesenkt werden. Der Stellenwert beruflicher Bildung
und Ausbildung müsse ganz allgemein noch mehr in den Mittelpunkt der
Betrachtung gerückt werden. Bildung und Ausbildung seien die wesentlichen
Investitionen für die Zukunft.
Am 16. Juli fand im Speisesaal der Berufsbildenden Schule die
Abschlussfeier der Fachschule Altenpflege statt und einige Tage zuvor in
der Ignaz-Roth-Halle die Abschlussfeier der Berufsfachschulen, der
Berufsgrundbildungs- und der Berufsvorbereitungsjahre, Klassen, die nicht
mit einer eigenständigen Prüfung abschließen.
Neue Form der Berufsfachschule
In seiner Rede betonte Oberstudiendirektor Rimbrecht, dass auch die,
die den Abschluss nicht geschafft hätten, dadurch als Menschen nicht
weniger wertvoll seien. In diesem Jahr sei die Lehrstellen- und
Arbeitsmarktsituation besonders schwierig. "Aber unsere Schule hat
durch die Übergangsregelung zur neuen Form der Berufsfachschule eine Möglichkeit
bekommen, diese schwierige Zeit zu überbrücken und kann vielen
Bewerbern, die keinen Platz mehr gefunden haben, so eine neue Chance
geben", stellte Walter Rimbrecht in seiner Rede heraus.
Mit den besten Wünschen für die Zukunft wurden die Schüler in eine
instabile Freiheit entlassen. Der Schulleiter forderte die Schüler auf,
immer wieder mal die Berufsschule zu besuchen, um zu berichten, ob sich
das Lern- und Lehrsystem in der Praxis bewähre. Denn auch die Schule müsse
lernen!
|
PM - 19. Juli 2003
Die Rheinpfalz:
"Von
Socken und Selbstständigkeit
Berufsbildende
Schule Zweibrücken entlässt ihre diesjährigen Absolventen
¸¸Welche Farben haben Socken?" Diese recht ungewöhnliche Frage stellte
Martina Denzer, Geschäftsführerin der Zweibrücker Gondrom-Filiale, am
Dienstag bei der Abschlussfeier der Berufsbildenden Schule in der Karlskirche.
127 Absolventen haben mit ihrem Abschluss an der Berufsschule die
Fachhochschulreife erlangt, 168 beendeten die Schule mit der mittleren Reife und
einer beruflichen Grundbildung in Wirtschaft, Hauswirtschaft und Metall.
Nachdem Denzer die Sockenfrage gestellt hatte, forderte sie die Absolventen der
Höheren Berufsfachschule und Fachoberschule auf, sich zu überlegen, welche
Farben die eigenen Socken in zehn oder fünfzehn Jahren haben werden. ¸¸Nicht
die Farbe ist entscheidend. Endscheidend ist, ob ihr sie ausgesucht habt",
forderte Denzer die Absolventen auf, eigenständig über ihre Zukunft zu
entscheiden. Sie erzählte von ihrem beruflichen Werdegang, von ihrer Lehre als
Einzelhandelskauffrau, von Arbeitslosigkeit, von einer zweiten Ausbildung und
Fachabitur, von den Anfängen bei Gondrom, als sie die Ware auszeichnete, bis
hin zur Geschäftsführerin. ¸¸Während all dieser Jahre waren meine Socken
immer farbig - und ich habe sie mir selbst ausgesucht", machte Denzer dem
Abschlussjahrgang Mut.
Schulleiter Walter Rimbrecht sprach offen die Missstände an, was die Zahl der
Lehrstellen betrifft: ¸¸Weniger als 30 Prozent der Betriebe bilden noch aus.
Gleichzeitig verlangen sie eine Lehre. Dieser Widerspruch bereitet uns jedes
Jahr mehr Probleme." Auch wies er darauf hin, dass die Absolventen der höheren
Berufsfachschule bereits eine Berufsausbildung hätten, von ihnen aber immer
noch eine Lehre verlangt werde. ¸¸Bei der enormen Lücke, die in diesem Jahr
bei den Lehrstellen klafft, ist es für mich nicht verständlich, dass die
Ausbildung als Assistent nur als Vorbereitung zu einer Lehre dienen soll. Welche
Chancen haben dann noch die Absolventen der Hauptschule?"
Den Abgängern der Fachschule für Altenpflege, die am Mittwoch ihren Abschluss
feierten, riet Rimbrecht, sich mit ihrem Beruf zu identifizieren: ¸¸Durch Ihre
Ausbildung haben Sie eine Qualifikation erreicht, die dringender denn je
gebraucht wird. Ich hoffe, dass Ihnen die Zeit gegeben wird, auch menschliche
Zuwendung zu geben."
Den Buchpreis des Oberbürgermeisters und des Fördervereins erhielten
als jeweils Klassenbeste: Christian Klein (Schnitt 1,5), Sarah Wodtke (1,6),
Adam Bißbort, Mathias Buchholz, Jessica Warmstall (1,8), Susanne Schneppat
(1,3), Claudine Hölzel (1,7), André Heit (2,0), Claudia Freyler (1,2), Sandra
Gölzer (1,2), Sascha Mayer (1,3), Martin Hammerschmidt (1,0), Patrick McLawhorn
(1,6), Valerij Wagner (2,3), Bianca Danner, Daniela Malsac (2,0), Sarah Lauer
(1,5), Andreas Bernhard, Katharina Burgard (1,8), Andreas Eitel (1,5), Jennifer
Zimmer (1,8), Robert Edelmann (1,8), Sarah Weber (2,2), Artur Fischer (2,2)
Sabrina Stepp (1,4), Natascha Hoffmann (1,4), Alexander Konrad (2,4), Adam Bohn
(2,5), Ahmed Moustakim (2,0), Daniel Deutschmann (2,2), Annika Jost (1,3), Julia
Zeeb (1,1), Sandra Holzen (1,5) (mco)
| |
Untergeordnete Seiten:

|