Aktuelles - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Aufnahme der neuen Schülerinnen und Schüler

Am 1. Schultag nach den Ferien kommen die neuen Schülerinnen und Schüler der Vollzeitklassen um 8:00 Uhr in unsere Sporthalle, die Ignaz-Roth-Halle.

Neuer Schulleiter

Verabschiedungen 2016:

Insgesamt ca. 900 erfolgreiche Absolventen, darunter 292 mit einer Hochschulzugangsberechtigung

Bilder der Abschlussfeiern am 12.07. und 13.07

175 Jahre berufliche Bildung in Zweibrücken

Die Festschrift (44 Seiten A4 in Farbe, mit Klassenfotos und interessanten Beiträgen) kann man für 2 € im Sekretariat kaufen.

Bei Zusendung eines frankierten und adressierten A4 Umschlages und 2 € erhalten Sie diese auch per Post: BBS Zweibrücken, Johann-Schwebel-Str. 1, 66482 Zweibrücken.

Inhaltsverzeichnis der FestschriftTitelblatt der Festschrift

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artikel aus der Zweibrücker Rundschau der RHEINPFALZ

BBS Zweibrücken
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Abschlüsse bis zum Abitur

Die Berufsbildende Schule Zweibrücken wird 175 Jahre alt – 1400 Schüler und 100 Lehrer

Die Berufsschule Zweibrücken hatte schon viele Namen. Am Anfang hieß sie Sonntagshandwerksschule, später Gewerbeschule. Und eigentlich heißt sie ja auch gar nicht mehr Berufsschule, sondern Berufsbildende Schule, BBS. Oder – seit ihrer Namensgebung 2014 – auch Ignaz-Roth-Schule. Doch die Zweibrücker nennen sie einfach weiterhin Berufsschule. Jetzt wird die Einrichtung 175 Jahre alt.
Dabei hat sie gar nicht mehr so viel mit der klassischen Berufsschule zu tun. Schulleiter Walter Rimbrecht schreibt in der Festschrift zu 175 Jahren berufliche Bildung in Zweibrücken: „Die Schule hat sich immer stärker von einer reinen Teilzeitberufsschule zu einer Vollzeitschule entwickelt, die nicht mehr allein auf den Beruf, sondern auch auf ein beliebiges Studium vorbereitet.“ Möglich ist dies, weil es nun auch einen gymnasialen Zweig an der Berufsschule gibt, man dort ein vollwertiges Abitur machen kann.Und während sich die Vollzeitschule gut entwickle, so Rimbrecht, „sieht es für die Teilzeitberufsschule nicht so rosig aus.“ Dort gehen die Schülerzahlen zurück. Rimbrecht: „Leider gibt es zahlreiche Gründe für diesen Rückgang, zum Beispiel die starke Spezialisierung der Berufsausbildung, der generelle Rückgang der Ausbildungsbereitschaft von Betrieben, aber auch die Begehrlichkeiten von Berufsschulen in größeren Städten (...).“ Diese Gründe hätten im Laufe der letzten 40 Jahre zu einem Abzug zahlreicher Fachklassen von Zweibrücken geführt. Die Zahl der Teilzeitberufsschüler verminderte sich von 2500 im Jahr 1975 auf 400 im aktuellen Schuljahr. Berufsschüler müssten nun oft große Entfernungen zur Schule zurücklegen oder wegziehen, bedauert Rimbrecht.

Insgesamt hat die Schule derzeit rund 1400 Schüler und 100 Lehrer. Dabei hat sie ganz klein angefangen: 1841 als Sonntagshandwerksschule errichtet, wird diese 1869 schon aufgelöst und als Fortbildungsschule, die der Gewerbeschule angegliedert ist, weitergeführt. 1875 wird eine Gewerbeschule mit 182 Schülern installiert. 1920 bezieht die Schule ein eigenes Domizil: die im Krieg zerstörte Ludwigschule am Goetheplatz. 1931 wird die Schulbezeichnung in Berufsschule geändert. Von 1937 bis 1959 residiert die Schule in der Hilgard-Schule, dem früheren Waisenhaus. 1956 beschließt der Stadtrat den Bau einer neuen Berufsschule in der Johann-Schwebel-Straße, der 1959 eingeweiht und in den Folgejahren mehrfach erweitert wird.

Doch immer wieder müssen Fachklassen an andere Schulen verlagert werden: Von 1962 bis 1982 sind das die Fachklassen für Apothekenhelfer, Hotelkaufleute, Metzger, steuerberatende Berufe, Schaufenstergestaltung und Karosseriebauer, Heizungsbauer, Dachdecker, Rollladenbauer, Fahrzeuglackierer und Stuckateure, Bürogehilfen, Zahnarzthelfer und Zimmerer, Raumausstatter und Modelltischler, Kunststoff-Formgeber, Sparkassenfachangestellte, Heizungsbauer, Maurer und Holzmechaniker sowie KFZ-Elektriker und Arzthelferinnen. 1987 wird die Ignaz-Roth-Sporthalle fertiggestellt.

Den zahlreichen Verlusten stehen auch Gewinne gegenüber, neue Fachklassen werden gebildet, so dass die BBS Zweibrücken heute, „die größte höhere Berufsfachschule im Land mit sieben verschiedenen Fachrichtungen hat. Mit der anschließenden Berufsoberschule 2 kann man in drei Schuljahren nach der zehnten Klasse die allgemeine Hochschulreife erwerben oder auch schon nach zwei Jahren an einer Fachhochschule jedes beliebige Fach studieren“, betont Rimbrecht in der Festschrift.

Wichtig waren der Schule auch der frühe Einstieg ins Internet-Zeitalter, die Partnerschaften mit anderen Schulen und die stete Fortentwicklung der Qualität. „Den Unterricht optimieren und das Schulklima weiter verbessern“, nennt Rimbrecht, der nach diesem Schuljahr in den Ruhestand verabschiedet wird, als ständige Aufgabe. bsg

INFO

 - Eine eigene Feier „175 Jahre berufliche Bildung in Zweibrücken“ wird es nicht geben. Gewürdigt wird das Jubiläum bei der Abschlussfeier der Prüfungsklassen am 13. Juli um 18 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle in einem festlichen Rahmen. Gäste sind willkommen. - Für alle, die mehr lesen möchten: Die Festschrift ist für zwei Euro im Sekretariat der Schule erhältlich. bsg

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz - Zweibrücker Rundschau - Nr. 151
Datum Freitag, den 1. Juli 2016


Deutlich mehr Anmeldungen - immer noch freie Plätze

Im Anmeldemonat Februar haben sich deutlich mehr Jugendliche mit mittlerer Reife für die höheren Bildungsgänge HBF und Wirtschaftsgymnasium angemeldet als im Vorjahr. Offensichtlich hat es sich herumgesprochen, dass es sehr gute Bildungsmöglichkeiten im System der BBS gibt und wir über ein gutes Beratungs- und Förderkonzept haben.

Insgesamt gibt es aber noch freie Plätze, besonders in der Berufsfachschule 1 (nach der 9. Klasse), aber auch in der Fachschule für Altenpflege, obwohl immer wieder vom Fachkräftemangel die Rede ist.

Die Bewerber erhalten in den nächsten Tagen ein Schreiben mit einer Zusage und einer Rückmeldung, ob sie den Schulplatz auch annehmen.

Weitere Bewerbungen sind immer noch möglich. Allerdings nur wenn es freie Schulplätze gibt. Eventuell gibt es dann nur noch einen Platz auf der Warteliste. Es ist auch möglich, einen anderen Bildungsgang mit gleichwertigem Abschluss zu wählen, in dem es noch freie Plätze gibt.

Die Erfahrung zeigt, dass sich deshalb die Wartelisten bis zum 1. Schultag auflösen werden. Statt des Wirtschaftsgymnasiums (dreijährig) kann man auch eine HBF (2-jährig) besuchen und anschließend in der Berufsoberschule 2 (einjährig) ebenfalls Abitur machen.

Abschlüsse: Eine Fachrichtung schränkt nach dem Abschluss nie die Wahlmöglichkeit ein, denn mit den Abschlüssen darf man alle Fächer studieren, außer wenn die 2. Fremdsprache nicht belegt wird oder anderweitig nachgewiesen wird. Nach jedem Abschluss kann man die Fachrichtung erneut wählen.

Beförderungen an der BBS Zweibrücken Ignaz-Roth-Schule

In der Beförderungsrunde 2015 von A13 nach A14 sind erfreulicherweise gleich vier Lehrkräfte  berücksichtigt worden: 

Dr. Frank Brocke, Eva Detzel, Stefan Gurres und Karsten Jaenicke sind wegen ihrer guten Leistungen zu Oberstudienräten befördert worden. 

Dr. Brocke unterrichtet  als Facharzt mit anschließendem pädagogischem  Staatsexamen im Bereich Gesundheit und auch das Fach Physik. Er bringt seine Kompetenzen als Arzt immer wieder in den Qualitätsentwicklungsprozess der Schule ein.

Eva Detzel (Englisch und Sport) war mehrfach erfolgreiche Mentorin in der Ausbildung der Referendare.

Stefan Gurres (Gesundheit/Pflege) organisiert seit Jahren den Austausch innerhalb des EU-Projektes „ERASMUS +“.  

Karsten Jaenike (Elektrotechnik/Informatik) kümmert erfolgreich sich um einen praxisgerechten Unterricht und die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Betrieben im Bereich  Technik.

Die Versorgung mit Lehrkräften hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, obwohl sehr viele Bildungsgänge neu entstanden sind. Weitere Beförderungen folgen zum 18.05.2016 (Verfassungstag des Landes).

Unter den etwa 100 Lehrkräften der Schule sind besonders viele junge Lehrkräfte, wodurch sich die Aufstiegschancen in den letzten Jahren deutlich verbessert haben.

Oberstudiendirektor Walter Rimbrecht freut sich über diese Beförderungen, weil die guten Aufstiegschancen es erleichtern, auch künftig qualifizierte Lehrkräfte für das Kollegium zu finden. Der Schulleiter sieht in den Beförderungen ein wichtiges Instrument zur Personalentwicklung, die sich auch in deutlich gestiegenen Anmeldezahlen für Bildungsgänge nach der 10.  Klasse zeigt.

Fastnacht 2016

Am Freitag, 05. Februar 2015 ist kein Unterricht. Dieser Tag ist als Ausgleich für den Tag der offenen Tür vorgesehen und nach der Absprache der Schulen in Zweibrücken frei. Außerdem ist landesweit an den beiden beweglichen Ferientagen Rosenmontag und Fastnachtsdienstag kein Unterricht.

 

 

Foto rechts: Schülerinnen der Ignaz-Roth-Schule schneiden am "fetten" Donnerstag nach altem Brauchtum dem Schulleiter die Krawatte ab.

 

 

Anmeldungen

... werden ab Februar für das kommende Schuljahr angenommen. Am 30. Januar 2016 fand ein Tag der offenen Tür (Bild) statt, an dem man sich beraten lassen und auch schon anmelden konnte.

Es herrschte ein großer Andrang mit deutlich mehr Anmeldungen als im Vorjahr. Anmeldungen sind noch im gesamten Monat Februar möglich und auch danach. Allerdings werden die Klassen des kommenden Jahres mit den Anmeldezahlen am 1. März gebildet, deshalb sollte man sich sicherheitshalber vorher anmelden.

In Rheinland-Pfalz entscheiden allein die Jugendlichen bzw. ihre Eltern, welche weiterführende Schule Jugendliche nach der 9. oder auch der 10. Klasse besuchen wollen. Es ist deshalb selbstverständlich möglich, sich an mehreren Schulen anzumelden und später frei zu entscheiden, welchen Schulplatz man annimmt. Erst, wenn man den Schulplatz annimmt und auch am ersten Schultag antritt, ist man aufgenommen. „Verbindliche Anmeldungen“ kann es also nicht geben.
Zur Anmeldung genügt eine einfache Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses.


Ein Wechsel zur BBS ist nach der 9. Klasse sinnvoll in die Berufsfachschule 1 und 2 (Berufliche Grundbildung und Mittlere Reife) oder nach der 10. Klasse in die Höhere Berufsfachschule (Berufsausbildung + Fachhochschulreife) oder das Wirtschaftsgymnasium (allgemeine Hochschulreife, Abitur). Wer schon die Fachhochschulreife hat, kann in einem Jahr Berufsoberschule 2 ebenfalls die Allgemeine Hochschulreife erwerben.

Grundsätzlich sind die Bildungsgänge der BBS zwar immer berufsbezogen und oft in Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben, aber sie berechtigen trotzdem immer zum Studium aller Fächer ohne Einschränkung.

 

Gelebte Inklusion an der BBS Zweibrücken Ignaz-Roth-Schule in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Saarpfalz

Inklusion – ein Thema, das die Menschen bewegt, so auch an der BBS Zweibrücken und nicht nur am Tag der offenen Tür am 30.01.16.Foto vom Flashmob

Viel Anklang fand der Flashmob, der gemeinsam mit der Lebenshilfe Saarpfalz durchgeführt wurde. Ein besonderes Beispiel für gelebte und bewegte Inklusion: In Kooperation mit der Lebenshilfe Saarpfalz präsentierten die Berufsfachschule 1 Gesundheit, die Höhere Berufsfachschule Sozialassistenz und die Fachschule für Altenpflege, organisiert von fünf Referendaren einen Flashmob, der das Publikum zum Mitmachen begeisterte. Die Freude am gemeinsamen Projekt war bei allen Beteiligen deutlich zu spüren. Die Referendare Lisa Weis, Stefanie Quack, Annekarin Drumm, Lukas Hoffmann und Katrin Mohr hatten sich schon im Studienseminar mit dem Thema Inklusion befasst, Projekttage organisiert und den Kontakt zur Lebenshilfe aufgenommen. Auch die Ignaz-Roth-Schule als berufsbildende Schule arbeitet regelmäßig mit zahlreichen Einrichtungen zusammen im Rahmen von Projekten und Praktika ihrer Schüler. Diese sehr gelungene Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Saarpfalz und die tatkräftige Unterstützung durch diese hatte im Rahmen des Tages der offenen Tür ein begeistertes Publikum gefunden. Der Leiter der Schule, Walter Rimbrecht bedankte sich deshalb bei der Lebenshilfe, besonders bei den Mitarbeitern und Beschäftigten der Lebenshilfe Saarpfalz sowie den Referendaren der Schule, die gemeinsam eine bewegte Inklusion als erfrischende Bereicherung des Schullebens ermöglicht hatten.

Stellenbesetzung in der Schulleitung der Ignaz-Roth-Schule

Nachdem der bisherige ständige Vertreter der Schulleiters, Jörg Altpeter schon vor einem Jahr als Schulleiter an die BBS Pirmasens gewechselt hatte, wurde jetzt sein Nachfolger in Zweibrücken Jürgen H. Bärmann, der vorher an der BBS 1 Technik Kaiserslautern schon ständiger Vertreter des Schulleiters war.
Die zweite Stellvertreterin des Schulleiters Roswitha Müller hatte in den Sommerferien die Genussphase der Altersteilzeit angetreten. Auch für sie musste ein Nachfolger gefunden werden. Fast nahtlos hat die Schulaufsicht die Stelle als Studiendirektor bei der Schulleitung dem bisherigen Personalratsvorsitzenden Achim Rohr (Jahrgang 1980) übertragen. Foto neu ernannte Studiendirektoren
Auch in der erweiterten Schulleitung gab es eine deutliche Verjüngung. So wurde vor einem Jahr  Eva Schmitt-Kurz (1964) Leiterin der Abteilung „Gesundheit, Hauswirtschaft, Pflege und Soziales“. Leiter der Abteilung „Wirtschaft und Verwaltung“ ist seit einiger Zeit Christian Fusenig (1978). Beide wurden jetzt zu Studiendirektoren befördert. Für den Haushalt und den Aufbau des beruflichen Gymnasiums ist der neue Studiendirektor Jens Kuhn (1974) zuständig. Vervollständigt wurde das Team durch die Versetzung von Studiendirektor Wolfgang Petry (1967) ,  der vor einem Jahr von der BBS Speyer nach Zweibrücken versetzt worden war. Er ist vorläufig hauptsächlich für die Terminplanung, Nichtschülerprüfungen und Kontakte zu Ausbildungsbetrieben zuständig.

Bis auf die beiden Versetzungen sind die neuen Mitglieder der erweiterten Schulleitung im Rahmen der Personalentwicklung aus dem Kreis der über 100 vorhandenen Lehrkräfte der Ignaz-Roth-Schule wegen ihrer besonderen Leistungen befördert worden. Oberstudiendirektor Walter Rimbrecht kann sich jetzt freuen, dass sein Team damit wieder vollständig ist. „Ich finde es sehr erfreulich, dass sich die Personalentwicklung der letzten 10 Jahre auszahlt und sogar andere Schulen davon profitieren können“, freut sich der Schulleiter.

Foto v.l. Jens Kuhn, Wolfgang Petry, Christian Fusenig, Walter Rimbrecht, Eva Schmitt-Kurz, Achim Rohr, Jürgen H. Bärmann

 

Bilder der Abschlussfeiern 2015

Eltern- Schülerbrief 2015

Großzügige Spende durch John Deere

„Ich freue mich sehr über diese großzügige Spende der der John Deere GmbH & Co. KG, denn der Schulträger, die Stadt Zweibrücken wird dadurch deutlich entlastet und wir sind künftig in der Lage ganz neue und sehr aufwändige Programme im Unterricht einzusetzen.“, stellt der Leiter der BBS Zweibrücken, Ignaz-Roth-Schule, Oberstudiendirektor Walter Rimbrecht bei der Übergabe der insgesamt 75 Rechner am 21.07.2015 fest.

Auch der Abteilungsleiter der gewerblichen Abteilung, Studiendirektor Hans-Werner Schwarm bekommt leuchtende Augen angesichts der hochwertigen Technik, die zur Verbesserung der Unterrichtsqualität künftig in seiner Abteilung zur Verfügung steht. Es handelt sich um 49 HP-Laptops, 5 HP-Desktop-Rechner, 2 Panasonic Toughbooks, 20 HP-Workstations (Z800 bzw. XW4400). Die Rechner haben einen Marktwert von insgesamt etwa 33.000 Euro. Sie werden im technischen Bereich eingesetzt, weil die dort genutzten Programme große Anforderungen an die Hardware haben und so die Auszubildenden noch besser geschult werden können.

Dr.-Ing. Folker Beck, Leiter Ausbildung und Job Shop von John Deere hatte die Spende angeregt, weil bei einer Befragung seiner Auszubildenden deutlich wurde, dass die vorhandenen, teilweise älteren Rechner beim Einsatz technischer Software überfordert waren. Berthold Blum, Abteilung EDV von John Deere war selbst dabei, als die Spende überreicht wurde. Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass eine für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit durch diese bedeutende Spende erreicht wird im Sinne einer qualifizierten Ausbildung und der Sicherung künftiger Fachkräfte.

Foto v.l.: Hans-Werner Schwarm, Walter Rimbrecht, Berthold Blum, Dr. Folker Beck

Smartphone und Kartoffelchips auf dem Marketing-Prüfstand
Im Erasmus-Plus-Projekt drehen Schüler des Beruflichen Gymnasiums Werbefilme

Mit dem Start des Beruflichen Gymnasiums an der BBS Zweibrücken Ignaz-Roth-Schule im September nehmen die zukünftigen Schülerinnen und Schüler an einem besonderen Highlight teil: Im Rahmen eines durch Erasmus+ geförderten Projektes „International Marketing – Enjoy the difference” untersuchen sie unter anderem gemeinsam mit Schülern eines polnischen Wirtschaftsgymnasiums, wodurch die Kaufentscheidung beim Erwerb von Kartoffelchips und eines Smartphones beeinflusst wird, woher die Unterschiede zwischen den Ländern kommen, aber auch, wie die jeweiligen Werbestrategien für beide Produkte ticken. Anschließend werden die Schüler selbst zu Marketingexperten: sie entwerfen anhand dieser Erkenntnisse eine neue Werbekampagne und drehen dazu ihren eigenen Werbefilm!

„Bei den Schülerinnen und Schülern wird damit eine berufliche Herangehensweise in einem interkulturellen Kontext gefördert – so wie es heute die Unternehmen von ihren Mitarbeitern fordern“, so Hanna Czok-Dollwett, die das zweijährige Projekt, das jetzt von der EU genehmigt wurde, leitet. Die Gymnasiasten werden „im Team eine authentische Aufgabenstellung planen, bearbeiten und bewerten. Sie übernehmen aktiv Eigeninitiative und Verantwortung – was gezielt ihr unternehmerisches Denken und Handeln stärkt“, erläutert die BWL-Lehrerin. Die Erfahrungen und Kompetenzen, die die Schüler dabei erwerben, können sie anschließend auf weitere Projekte, andere Märkte und berufliche, soziale sowie private Situationen übertragen.

Zum gemeinsamen Wissensaustausch und Förderung der Sprachfähigkeit werden sich die Schüler natürlich auch persönlich treffen. Insofern freuen sich alle Beteiligten, bereits im Oktober per Online-Videokonferenz ihre Partnerschüler kennenzulernen und sie im Mai 2016 in Zabrze für ein Arbeitstreffen zu besuchen. Mitte Juni dürfen sie sie dann in Zweibrücken begrüßen.

Neben diesem gibt es an der BBS bereits seit Jahre ein weiteres Erasmus+ Projekt, bei dem Auszubildende zum Altenpfleger im Rahmen einer Partnerschaft mit der Altenpflegeeinrichtung "Sacro Cuore Di Gesù" aus Viareggio (Italien) ein Praktikum absolvieren. Die EU hat dafür jüngst einen Betrag von über 45.000 € bewilligt.

Hintergrund: Birgit Fritz, Hanna Czok-Dollwett, Oberstudiendirektor Walter Rimbrecht, Grit Adner, Vordergrund: Schüler Christian Leiner und Lukas Mannschatz

ERASMUS+ Partnerschaft mit Polen

Interview mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Künftig auch Aufnahme von Schülern mit dem Förderschwerpunkt „ganzheitliche Entwicklung“  möglich.

Im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Landesregierung zur schulischen Berufsorientierung und zum Übergang Schule-Beruf wird im kommenden Schuljahr  zunächst an ausgewählten Schulen ein besonderes Unterstützungsangebot in der Berufsvorbereitung geschaffen. Der Schulträgerausschuss der Stadt hat dem Projekt an der BBS einstimmig zugestimmt. Die BBS Zweibrücken Ignaz-Roth-Schule wurde für dieses Projekt ausgewählt, weil sie schon seit Jahren besondere Konzepte in Zusammenarbeit mit der Canadaschule entwickelt hat und über ein sehr engagiertes Lehrkräfte-Team mit einer eigenen Vollzeit-Schulsozialarbeiterin verfügt.
Durch diesen Einsatz gelingt es bisher schon regelmäßig, benachteiligte Jugendliche in eine Berufsausbildung oder auch eine weitere schulische Laufbahn zu integrieren. Im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) ist bisher die maximale Klassengröße 16 Lernende. Aufgenommen werden Schüler, die schon 9 Schuljahre hinter sich haben aber die Berufsreife noch nicht erlangt haben.
Durch eine künftig mögliche Aufnahme von Jugendlichen, denen ein Gutachten den Förderschwerpunkt „ganzheitliche Entwicklung“ bescheinigt, wird die Klassengröße nochmals halbiert und außerdem erhält diese Klasse zusätzlich zum Unterricht im üblichen Umfang mit eigens dafür ausgebildeten Lehrkräften noch zusätzliche 20 Förderstunden pro Woche. So ist sogar phasenweise eine Einzelbetreuung möglich. Darüber hinaus sollen neue Konzepte der Förderung entwickelt werden, die später einmal auch auf andere Schulen übertragen werden können.
Ziel dieses Konzeptes ist, einen Übergang in das Berufsleben zu ermöglichen auch durch die Förderung praktischer Fähigkeiten und die Zusammenarbeit mit Betrieben, mit denen die BBS kooperiert. Weitere Vorteile der BBS sind, dass sie über zahlreiche Einrichtungen in allen Fachrichtungen verfügt, die eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben ermöglichen, eine große Erfahrung auf diesem Gebiet hat und die besonders ausgebildeten Lehrkräfte aus eigener Erfahrung wissen, welche Kompetenzen im Beruf benötigt werden. Außerdem bestehen enge Kooperationen mit Betrieben im Rahmen der Berufsausbildung, die einen Übergang in den Beruf auch in der Berufsvorbereitung erleichtern. Die großzügige Ausstattung mit Lehrerstunden und die neuen Konzepte helfen sehr, dass der Übergang in den Beruf gelingen kann.
Die Entscheidung, ob Kinder wie bisher üblich in einer Schwerpunktschule verbleiben bis sie 18 Jahre alt sind, oder mit Hilfe zusätzlicher Unterstützungsangebote an der BBS gefördert werden, treffen allein die Eltern. Es genügt eine Anmeldung für das BVJ. Freie Plätze sind vorhanden.

Seite aus der Beilage "Zweibrücken" aus dem Pfälzischen Merkur vom 30.06.2015:

Die Schulbuchlisten 2015/16 sind online

Berufliches Gymnasium - Berufsoberschule 1 - Berufsoberschule 2 - Höhere Berufsfachschule - Berufsfachschule 2 - Berufsfachschule 1 - Berufsvorbereitungsjahr

Alle Konstruktionsmechaniker des Landes Rheinland-Pfalz, die ihre Abschlussprüfung mit sehr gut abgeschlossen haben, kommen von uns.

Wie schon seit vielen Jahren kommen alle Konstruktionsmechaniker (IHK) des Landes Rheinland-Pfalz, die ihre Abschlussprüfung im theoretischen Teil mit sehr gut abgeschlossen haben, auch in diesem Jahr wieder von der BBS Zweibrücken – Ignaz-Roth-Schule. Einer davon hat sogar mit 99% abgeschlossen. Auch die anderen Konstruktionsmechaniker aus Zweibrücken haben mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Bundesweit haben 2.147 Konstruktionsmechaniker ihre Ausbildung bestanden und davon nur 31 mit sehr gut. Wir gratulieren den beiden Landessiegern Jonas Schuler und Artur Hamm (Klasse BSKOM11). Beide sind Auszubildende der Firma John Deere in Zweibrücken und ihr Klassenleiter ist Oberstudienrat Karl-Heinz Bergmann.

D.h. 6,4% aller Konstruktionsmechaniker, die in Deutschland mit sehr gut abgeschlossen haben, wurden an der Ignaz-Roth-Schule unterrichtet.

Diese seit Jahren guten Ergebnisse waren auch ein Grund, warum die Schulaufsicht der BBS Zweibrücken alle Konstruktionsmechaniker aus dem Landkreis und den Städten Pirmasens und Zweibrücken als regionale Fachklasse zugeordnet hat. D.h. Ausbildungsbetriebe in diesem Bereich müssen ihre Auszubildenden im Beruf Konstruktionsmechaniker/in (IHK) in Zweibrücken anmelden.

Artikel im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Zweibrücken Land

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Schülerzeitung als Projektarbeit der HBF

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Ignaz-Roth-Schule erläuft 733 € für Mehrgenerationenhaus


Im Rahmen der Projekte der Höheren Berufsfachschule (HBF) haben die Schüler Gavin Hochreuter, Samuel Böhr, Sascha Hoffmann und Maximilian Decker einen Spendenlauf an der Ignaz-Roth-Schule organisiert.

Die HBF vermittelt eine schulische Berufsausbildung und die Fachhochschulreife zum Studium aller Fächer an Fachhochschulen, die man in einem dritten Jahr (BOS2) zur allgemeinen Hochschulreife für ein Studium an allen Universitäten ausbauen kann. Dieser Weg ist stärker praxisbezogen als das neue dreijährige Wirtschaftsgymnasium, führt aber zum gleichen Ziel. Deshalb spielen Projekt in diesem Bildungsgang eine besondere Rolle.
Während des Fußballturniers konnte Schulleiter Walter Rimbrecht heute mit den Organisatoren des Laufs einen Scheck über 733,30 € an Hans Prager und Pascal Maurer vom DRK übergeben. Mit dem Geld wird das Mehrgenerationenhaus in der Poststraße unterstützt, wo Jugendliche betreut werden, während die Mütter Deutsch lernen im Projekt: „Mama lernt Deutsch“ zur Eingliederung von Migrantenfamilien.
Hans Prager freut sich über die Spende, weil damit ein Beitrag zur Integration geleistet wird. Es werden wohl noch weitere Spenden folgen, weil die Projekte in der Höheren Berufsfachschule in jedem Jahr stattfinden und Bestandteil der Ausbildung sind. Sehr häufig wählen die Schülerinnen und Schüler Projektthemen, die gemeinnützig sind. Für den Oberstudiendirektor ist eine solche Ausbildung, in der die Schülerinnen und Schüler durch ihr Lernen auch anderen Menschen helfen, besonders wertvoll. „Die Schüler haben das Projekt nicht nur professionell durchgeführt, sondern auch viel Gemeinsinn bewiesen“, freut sich Rimbrecht.

Foto v.l.: Maximilian Decker, Sascha Hoffmann, Samuel Böhr, Walter Rimbrecht, Gavin Hochreuter,  Pascal Maurer, Hans Prager

Das neue Oberstufengymnasium (Wirtschaftsgymnasium) ist sehr gut angelaufen.


Es kann aufgenommen werden, wer eine 10. Klasse erfolgreich abgeschlossen hat bzw. die „Mittlere Reife“ bzw. den Qualifizierten Sekundarabschluss 1 besitzt. Ein Wechsel nach der 10. Klasse an das berufliche Gymnasium ist in vielen Fällen zu empfehlen, um in einer neuen Lernumgebung den Weg zum Erfolg zu öffnen. Das berufliche Gymnasium schließt ebenso wie ein allgemeinbildendes Gymnasium mit der allgemeinen Hochschulreife ab, ermöglich also, wie auch die bisher schon vorhandene BOS2, das Studium an allen Universitäten in allen Fächern und in allen Bundesländern. Das Angebot in der Höheren Berufsfachschule bleibt weiterhin sehr umfangreich. Die Vorteile des beruflichen Gymnasiums im Vergleich zum allgemeinbildenden Gymnasium oder der Oberstufe einer IGS sind:
 

  1. Es sind auch berufliche Fächer als Grund- oder Leistungskurse möglich, wie z.B. Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre. Es können also auch Fächer gewählt werden, die es an allgemeinbildenden Schulen nicht gibt. Beim Studium dieser Fächer hat man dann Vorteile, kann aber trotzdem alle anderen Fächer auch studieren. Außerdem gibt es auch ein Angebot an Mathematik, Naturwissenschaften, Fremdsprachen, Sport, Kunst, Musik u.v.a.m.
  2. Für viele Jugendliche in diesem Alter ist ein Wechsel der Schule eine Chance, die sie geradezu zum Blühen bringt. Diese Erfahrung haben wir bisher auch in den anderen Bildungsgängen der BBS gemacht.
  3. Es unterrichten ausschließlich Lehrkräfte, die nicht nur ein erstes und zweites Staatsexamen haben, sondern auch das Berufsleben durch eigene Tätigkeit kennen und außerdem Erfahrung haben, wie man Jugendliche auf ein Studium vorbereitet. Die Berufsoberschule 2, die ebenfalls die allgemeine Hochschulreife vermittelt,  gibt es schon seit 10 Jahren an der Ignaz-Roth-Schule.
  4. Die zweite Fremdsprache beginnt, ohne dass Vorkenntnisse notwendig sind. Sie kann aber auch durch eine entsprechende Vorbildung schon eingebracht worden sein. Auf sie kann ganz verzichtet werden, wenn sie schon in der Mittelstufe unterrichtet worden war. Auch die beruflichen Fächer beginnen ohne Vorkenntnisse. Dadurch ist es leichter, in einem Alter, in dem man die Zukunft mehr im Blickfeld hat mit besseren Noten abzuschließen. Auch bestehen keine negativen Vorerfahrungen aber ein wertschätzendes Lernklima, das Rücksicht nimmt auf die zahlreichen Probleme der Jugendlichen.
  5. Es stehen drei volle Schuljahre zur Verfügung bis zum Abitur, auch dadurch besteht die Möglichkeit ein besseres Abitur zu machen, was für das anschließende Studium wichtig ist.

In Zweibrücken gibt es darüber hinaus noch weitere Vorteile, so werden im Unterricht mehr als 250 vernetzte PC eingesetzt, es gibt ein umfangreiches und erprobtes Förder- und Beratungskonzept, bei dem gezielt nach Onlinetests Stärken und Entwicklungsbereiche analysiert und individuelle Förderpläne für jeden Einzelnen erarbeitet werden. Inzwischen ist die Ausstattung mit Lehrkräften auch so gut, dass der vorgesehene Förderunterricht immer weiter ausgebaut werden kann und sogar im regulären Stundenplan verankert ist. Dadurch werden auch bessere Schüler noch besser. Die Erfolgsquoten sind an der Schule im Bereich der Höheren Berufsfachschule und der Berufsoberschule deshalb immer über 90% . Einen besonderen Wert legt die Schule auf die Eigenständigkeit, die Persönlichkeitsentwicklung und die Umsetzung moderner Erkenntnisse der Gehirnforschung und Pädagogik. So brachte der Studientag mit dem bekannten Wissenschaftler Prof. Dr. Peter Struck neue Impulse bei der Schulentwicklung.

Die AQS bescheinigt der Ignaz-Roth-Schule ein hervorragendes Ergebnis

Es wurden die Schüler, Lehrer, Ausbildungsbetriebe und Eltern in einem aufwändigen Fragebogen befragt. Alle Schülerinnen und Schüler und alle Lehrkräfte hatten ihren Fragebogen auch ausgefüllt und konnten ihre Meinung ausdrücken (100% Beteiligung). Anfang Dezember besuchten dann die Prüfer der AQS (Agentur für Qualitätssicherung, Evaluation und Selbstständigkeit von Schulen, Bad Kreuznach) drei Tage lang den Unterricht von allen Lehrkräften an der Schule und führten Gespräche mit den am Schulleben beteiligten Personen und Gruppen.

Am 15.01.2015 hat der Leiter der Arbeitsgruppe Dr. Benedikt Descourvières im Rahmen einer Gesamtkonferenz den Lehrkräften, der Schülervertretung und der Schulaufsicht das Ergebnis vorgestellt. Besonders beim "Schulischen Management" (Schulleitung und Zusammenarbeit der Lehrkräfte), beim "Qualitätsmanagement", bei der "Externen Kooperation" (Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen und Hochschulen), der Mitwirkung am Schulleben, sowie dem Angebot an individueller Förderung der Schülerinnen und Schüler werden der Ignaz-Roth-Schule besonders große Stärken bescheinigt. Auch die Ausrichtung des Gelernten an den Anforderungen des Berufes ist besonders stark bewertet worden. Der Leiter der AQS-Arbeitsgruppe, hebt in seiner globalen Rückmeldung zusammenfassend die Herzlichkeit und Offenheit, den inneren Zusammenhalt, die Gremien-Aktivität, die Systematik, Transparenz, Aktualität und die hohe Teilnahme aller Beteiligter (Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Ausbildungsbetriebe) an schulischen Prozessen hervor und ermuntert den Schulleiter Walter Rimbrecht und die etwa 100 Lehrkräfte, diesen erfolgreichen Weg weiter zu gehen.

Hier sind die neuesten Ergebnisse der externen Evaluierung durch die AQS (Agentur für Qualitätssicherung, Evaluation und Selbstständigkeit von Schulen) des Landes Rheinland-Pfalz Hier klicken!

Berufliches Gymnasium an der BBS Zweibrücken – Ignaz-Roth-Schule

Wie das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur meldet, hat die neue Ministerin Vera Reiß den Antrag der BBS Zweibrücken – Ignaz-Roth-Schule und des Schulträgers, der Stadt Zweibrücken zur Einrichtung eines beruflichen Gymnasiums (Oberstufengymnasium) für das kommende Schuljahr genehmigt. Das andere umfangreiche Angebot an Bildungsgängen bleibt natürlich weiterhin bestehen. Mehr dazu Klicken!

Überblick über alle Bildungsgänge Klicken!

Studientag mit Prof. Dr. Peter Struck von der Universität Hamburg an  der BBS Zweibrücken – Ignaz-Roth-Schule

Auch eine gute Schule kann noch besser werden, deshalb haben sich 100 Lehrkräfte sowie die Schüler- und Elternvertreter der Ignaz-Roth-Schule (BBS) einen Tag lang ausführlich mit den Erkenntnissen und den Folgerungen des bekannten Gehirnforschers und Erziehungswissenschaftlers Peter Struck befasst. Mehr dazu....Klicken!

 

Unverändert hohe Nachfrage nach Schulplätzen an der Ignaz-Roth-Schule (BBS Zweibrücken)

900 junge Menschen haben sich am 1. Schultag zur Aufnahme in unsere Sporthalle begeben, um anschließend in die für sie passende Klasse aufgenommen zu werden. Sehr erfreulich ist, dass nach Rückgängen von Jahr zu Jahr die Zahl der Auszubildenden in den Fachklassen der Teilzeit-Berufsschule wieder zugenommen hat. Das lässt auf eine Verbesserung der Lehrstellensituation in der Region schließen. Die Zunahme ist deutlich, obwohl Fachklassen von Zweibrücken abgezogen wurden (vgl. Geschichte der BBS Zweibrücken) und deshalb die neuen Schüler in diesen Berufen an andere Schüler überwiesen werden mussten.

Unvermindert stark ist die Nachfrage nach Schulplätzen, die zur Hochschulreife führen, trotz des Rückganges der Schülerzahlen insgesamt. Offensichtlich hat es sich herumgesprochen, dass die BBS mit ihren Konzepten und ihren Lehrkräften, die sowohl die Anforderungen an den Hochschulen durch ihr Studium als auch im Betrieb durch ihre Ausbildung aus eigener Erfahrung kennen, gut auf Beruf und Studium vorbereitet. Im Juli 2014 haben 255 junge Menschen ihr Zeugnis der Hochschulreife erhalten. Darunter sind auch 58 in der BOS2 mit der allgemeinen Hochschulreife. Die Erfolgsquote beträgt über 90%.  Diese hohen Zahlen sind in den letzten Jahren konstant geblieben trotz des Geburtenrückganges. Allein in der zweijährigen Höheren Berufsfachschule (nach der 10. Klasse) befinden sich zurzeit 495 Schülerinnen und Schüler, die sich auf eine schulische Berufsausbildung und die Fachhochschulreife (die zum Studium aller Fächer berechtigt) vorbereiten.

In der Berufsfachschule 1 und 2 (nach der 9. Klasse) sind die Aufnahmezahlen etwas geringer geworden, was aber nicht zu einer Verringerung des Angebotes, sondern zu kleineren Klassen führt. Die 330 Schüler verteilen sich auf 15 Klassen. Insgesamt hat die Ignaz-Roth-Schule mit ihren über 100 Lehrkräften das landesweit größte Angebot im Bereich der Höheren Berufsfachschulen zu bieten und die größte Zahl der Absolventen mit Hochschulreife.

Abschlussfeier der Berufsoberschule und der Höheren Berufsfachschulen

Etwa 1000 Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ausbilder nahmen an der Abschlussfeier in der Sporthalle der Schule teil. Auch der Oberbürgermeister der Stadt Zweibrücken, Kurt Pirmann, freute sich in seinem Grußwort über die Namensverleihung zur Ignaz-Roth-Schule und gratulierte den 255 Absolventinnen und Absolventen, die jetzt studieren dürfen. Die Feier wurde vorbereitet vom Team "Abschlussfeier" unter der Leitung von Roswitha Müller. Fast alle Lehrkräfte legten kräftig Hand an. Die Lehrer-Big-Band bekam für ihre gekonnt vorgetragenen Beiträge großen Beifall.

Erfolgreich waren in diesem Jahr 46 Schülerinnen und Schüler in der Berufsoberschule 2 mit der allgemeinen Hochschulreife, 20 in der Berufsoberschule 1 mit der Fachhochschulreife und 189 in der höheren Berufsfachschule mit einem schulischen Berufsabschluss und fast alle  auch mit der  Fachhochschulreife. Herzlichen Glückwunsch! Bilder zu den Abschlussfeiern 2014, der HBF, der BOS, der BF1 und BF2, BVJ und Fachschule für Altenpflege (in dieser Reihenfolge).

Nach dem offiziellen Teil, in dem die Abschlusszeugnisse und die zahlreichen Preise überreicht wurden, gab es ein Schulfest. Dabei bot das weithin bekannte SKA-Einsatzkommando fetzige Musik vom Feinsten.

Die Abschlussfeiern der Fachschule für Altenpflege, des Berufsvorbereitungsjahres und der Berufsfachschulen 1 und 2 folgen am 23. Juli.

Neuer Name: BBS Zweibrücken Ignaz-Roth-Schule

"Wir haben uns mit großer Einmütigkeit in allen mitwirkenden Gremien dazu Ignaz Roth entschieden, die Schule "Ignaz-Roth-Schule" zu nennen.

Mit Ignaz Roth haben wir eine Persönlichkeit gewählt, die hervorragend zu unserer Schule passt, denn er war ein aufrechter Demokrat, sozial engagiert und hat die Lebensbedingungen der Menschen in Zweibrücken entscheidend verbessert durch eine ungeheuere Kraftanstrengung und eine große Hartnäckigkeit. Er war stets den menschlichen Idealen verpflichtet. Er war Auszubildender, Meister, Unternehmer, Gewerkschafter und Politiker. Als Oberbürgermeister von Zweibrücken leitete er die Stadt nach der totalen Zerstörung als Folge des Nationalsozialismusses, dessen Opfer auch er war, zur neuen Blüte.

Vieles von dem, was er geleistet hatte war beispielgebend in Deutschland und von vielem profitieren auch heute noch sehr viele Menschen. Besonders hervorheben möchte ich, dass er sich vorausschauend für die Bildung und besonders für die berufliche Bildung eingesetzt hatte. Wir sind stolz, seinen Namen tragen zu dürfen!" Sagte der Schulleiter Walter Rimbrecht anlässlich der Feier am 10. Juli 2014:

Mehr zu Ignaz Roth: http://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Roth

Geschichte zum Anfassen

Erzberger-Ausstellung von Günter Randecker am 13.05.2014 eröffnet. Zu sehen ist auch eine Rekonstruktion des Ebert-Erzberger-Rathenau-Denkmales, das 1932 in Zweibrücken den Repräsentanten der ersten Demokratie auf deutschem Boden gewidmet war. Es wurde schon im März 1933 von den Nazis abgerissen und ist bis heute nicht wiedererrichtet worden.  Die Rekonstruktion wurde von unseren Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Herr Betzer und Herr von Klot gebaut. Die Ausstellung steht auch der Öffentlichkeit bis zum 10.06.2014 zur Verfügung. Gruppen sollten sich bei der VHS anmelden.

Mehr dazu in der Presse

Hervorragende Leistungen: Die IHK Prüfungs-Statistik ist nun da und wir haben sie mit Freude ausgewertet.

„Unsere Konstruktionsmechaniker stellen die Landessieger und sind auch im Bundesvergleich ganz vorne“, berichtet der Schulleiter Walter Rimbrecht mit Stolz.
Zwei Konstruktionsmechaniker der Berufsbildenden Schule Zweibrücken, Ignaz-Roth-Schule wurden IHK Landessieger 2014 und sind auch im Bundesvergleich top. Dabei erzielten die Schüler Traumergebnisse von bis 100 %. Überragender Schüler war Benjamin Sand, der auch seinen Berufsschulabschluss mit der Note 1,0 krönte. In diesem Zusammenhang betonen der Klassenleiter Karl-Heinz Bergmann und der Schulleiter die gute Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben. Durch diese enge Verzahnung Schule und Betrieb erzielen die Konstruktionsmechaniker seit über 10 Jahren Spitzenplätze. Besonders bemerkenswert ist die hohe Bereitschaft der BBS-Absolventen, sich als Schweißfachmann, Meister und Techniker fortzubilden bzw. an der Berufsoberschule der BBS Zweibrücken das Fachabitur bzw. Abitur abzulegen.

Christian Fusenig neuer Abteilungsleiter an der Berufsbildenden Schule Zweibrücken

Christian Fusenig ist zum Leiter der Abteilung Wirtschaft und Verwaltung an der Berufsbildenden Schule Zweibrücken ernannt worden. Die Neubesetzung wurde notwendig, weil der bisherige Abteilungsleiter, Jörg Altpeter, zum Ständigen Vertreter des Schulleiters ernannt worden war. Den Stellenbesetzungen gingen jeweils aufwendige Bewerbungsverfahren voraus.

Der 1978 geborene Christian Fusenig, den viele auch vom Leistungssport her kennen, erwarb 1997 sein Abitur am Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken. Danach studierte er Wirtschaftswissenschaften und Pädagogik an der Universität des Saarlandes.  Sein Referendariat begann er 2005 an der BBS Zweibrücken und am Studienseminar Kaiserslautern. Er unterrichtet die Fächer Betriebs- und Volkswirtschaftslehre.

Zusätzlich engagierte er sich besonders bei der Betreuung der Schulpraktika für Lehramtsstudenten an der BBS Zweibrücken sowie  im Qualitätsteam und der Steuergruppe der Schule. Außerdem war er mehrmals Mentor innerhalb der Ausbildung von Studienreferendaren an der Schule. Er bildete sich seit Jahren fort zum Fachmann für Projektmanagement und war deshalb   federführend im Projektprüfungsausschusses zur Planung und Durchführung der Abschlussprojekte in der Höheren Berufsfachschule. Auch für die Durchführung von Unternehmensplanspielen und eine Kooperation mit einem Fraunhofer Institut setzte sich der junge Lehrer stark ein. Der Leiter der Schule, Walter Rimbrecht, freut sich, dass sein Schulleitungsteam jetzt wieder vollständig ist, denn das Kollegium besteht immerhin aus 107 Lehrkräften, die in 22 verschiedenen Bildungsgängen in drei Abteilungen unterrichten.

Noch freie Schulplätze

An der Berufsbildenden Schule Zweibrücken sind meistens in allen Bildungsgängen noch freie Plätze vorhanden. An dieser Schule kann man nicht nur Berufsabschlüsse erwerben, sondern auch alle allgemeinbildenden Abschlüsse bis zur allgemeinen Hochschulreife in der Berufsoberschule (BOS2) und Wirtschaftsgymnasium.
Nach der 10. Klasse bietet die BBS die zweijährige Höhere Berufsfachschule (HBF) in den Fachrichtungen „Automatisierungstechnik und Mechatronik“, „Hauswirtschaft“, „Officemanagement“, „Rechnungslegung und Controlling“ und außerdem „Sozialassistenz“ an. Dort kann man einen schulischen Berufsabschluss und gleichzeitig die Fachhochschulreife erwerben, die zum Studium in allen Fächern an Fachhochschulen berechtigt. In der Fachrichtung Hauswirtschaft können sich die Absolventen sogar gleich im Anschluss auf die Meisterprüfung vorbereiten. Die Ausbildungsinhalte aller Fachrichtungen entsprechen denen eines entsprechenden Ausbildungsberufes.
Wer nach der HBF an einer Universität studieren möchte, kann danach noch in der BOS2 in einem weiteren Jahr die allgemeine Hochschulreife erreichen.

Der Vorteil im Vergleich mit einer IGS oder einem Gymnasium ist, dass man schon nach den ersten zwei Jahren studieren kann und gleichzeitig berufliche Kompetenzen erworben hat. Diese helfen in einem entsprechenden Studium oder bieten die Grundlage für einen anspruchsvollen Ausbildungsplatz im Betrieb oder ein duales Studium. Das zeigt sich auch darin, dass Absolventen der HBF eine anschließende betriebliche Ausbildung fast nie abbrechen. Sie sind gut vorbereitet durch einen berufsbezogenen Unterricht, den es an allgemeinbildenden Schulen nicht gibt. Dieser wird von den gleichen Lehrkräften unterrichtet, die auch die Fachklassen für die betriebliche Ausbildung unterrichten. Dadurch ist gesichert, dass die Kompetenzen, die vermittelt werden, direkt im Beruf oder im Studium verwertbar sind.

Wer den direkten Weg einschlagen will, kann sich nach der 10. Klasse am Wirtschaftsgymnasium anmelden und in drei Jahren mit der allgemeinen Hochschulreife abschließen.


Nach der 9. Klasse kann man sich in einer Berufsfachschule (BF) gut auf das spätere Berufsleben vorbereiten und die Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich erhöhen durch die einjährige BF1. Auch hier gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen der BBS und den Ausbildungsbetrieben in Form von Ausbildungspartnerschaften.  Die BF1 gibt es in Zweibrücken in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Metalltechnik, Farbtechnik, Fahrzeugtechnik, Hauswirtschaft/Sozialpflege, Gesundheit/Pflege und Wirtschaft/Verwaltung. Auf die BF1 folgt die BF2, die mit der Mittleren Reife abschließt. Auf diesem Weg benötigt man zwar von der 9. Klasse bis zur Mittleren Reife insgesamt zwei Jahre, aber durch die hohen Praxisanteile und den berufsbezogenen Unterricht wird bei vielen erst eine Ausbildungsreife geschaffen. Auch bedeuten die neuen Fächer mit beruflichen Inhalten für viele Jugendliche eine neue Chance auf dem Weg ins Berufsleben. Viele starten dann durch bis zum Abitur oder absolvieren erfolgreich eine betriebliche Ausbildung.

Erfolgreiche Schule

Nach den Daten des Statistischen Landesamtes belegt die BBS Zweibrücken einen Spitzenplatz beim Anteil der erfolgreichen Absolventen mit einer durchschnittlichen Erfolgsquote von über 90 %. D. h. von 100 Schülerinnen und Schülern, die in einer Klasse beginnen, erhalten im Durchschnitt mehr als 90 ein Abschlusszeugnis. Entgegen dem Landestrend ist diese Quote in Zweibrücken in den letzten Jahren sogar noch besser geworden. Eine bessere Ausstattung der Schule und mehr Lehrkräfte (inzwischen 107) haben dazu beigetragen, aber auch die zahlreichen Projekte und Fördermaßnahmen. So können Schüler in Fächern ihrer Wahl am Dienstagnachmittag an einem kostenlosen Förderunterricht teilnehmen und das eigenständige Lernen üben. Dieser wird von verschiedenen Lehrkräften freiwillig betreut. Seit 1999 arbeitet die Schule intensiv an ihrem Qualitätsprogramm. Inzwischen haben fast alle Lehrkräfte Fortbildungsmaßnahmen im Methodentraining besucht, um dem Leitbild der Schule gerecht zu werden. In dessen Zentrum steht die selbstbestimmte Schülerpersönlichkeit, die von beruflicher Qualifizierung, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit getragen wird.

Wir beraten Sie sehr gerne. Mehr Informationen finden Sie in unserem Bildungsgangrechner und auch im Elternbrief für das 2. Halbjahr. Auch nach dem Bewerbungsmonat Februar kann man sich noch anmelden. Aber warten Sie nicht zu lange!

Wichtiger Beitrag zur Verkehrserziehung

Anlässlich des Verkehrssicherheitstages kam auch der Überschlagsimulator, den die Berufsbildende Schule Zweibrücken unter Anleitung des Lehrers für Fachpraxis Andreas Schöneweiß in Zusammenarbeit mit der JVA, erstmals  zum Einsatz. Der Überschlagsimulator wird Vereinen in Zweibrücken für Veranstaltungen zur Verkehrssicherheit kostenfrei zur Verfügung gestellt.. Mehr dazu in der Presse...

Hinweis zur Berufsoberschule 2:

In der BOS2 kann man in einem Jahr nach einer Berufsausbildung und nach der Fachhochschulreife die allgemeine Hochschulreife erlangen. Bei uns ist die BOS2 sehr begehrt, weil wir in der HBF (Höheren Berufsfachschule) 19 Klassen genehmigt bekamen. Nach diesem Bildungsgang und einem Praktikum können gute Schüler in einer BOS2 Abitur machen.

Sie sollten sich rechtzeitig, d.h. im Februar, bewerben. Die BOS2 ist 2004 neu eingerichtet worden. Vorher gab es nichts Vergleichbares. In der HBF hatten wir 2002 noch sechs Klassen und jetzt haben wir 18 in dieser zweijährigen Schulform, die einen schulischen Berufsabschluss als „staatlich geprüfte/r Assistent/in“und die Fachhochschulreife zugleich bietet.
Noch attraktiver wird die HBF, weil man anschließend die BOS2 besuchen und die allgemeine Hochschulreife erwerben kann. Allerdings ist es - im Gegensatz zu früher - nicht mehr möglich, von Klasse 12 eines Gymnasiums in die BOS2 zu wechseln, erst nach einer fünfjährigen Berufstätigkeit oder einer Ausbildung. Ein Wechsel vom Gymnasium ist aber sehr gut möglich nach der 10. Klasse in eine HBF. Nach diesem Bildungsgang kann man in einem weiteren Jahr in der BOS2 die allgemeine Hochschulreife erwerben.

Die BBS Zweibrücken wird von SEIS Deutschland evaluiert und erhält das SEIS-Siegel.

BBS Zweibrücken beim Bundeskongress des DGB in Berlin für das Engagement für Demokratie gelobt. - Roll-Up - Ausstellung

 

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