Ehemaliger Schulleiter Jürgen Bärmann mit Stadtplakette in Bronze der Stadt Zweibrücken ausgezeichnet
Unser ehemaliger Schulleiter, Jürgen Bärmann, wurde von der Stadt Zweibrücken für seine Verdienste um die Schulgemeinschaft der BBS Zweibrücken, Ignaz-Roth-Schule mit der Stadtplakette in Bronze ausgezeichnet.
Am 20.01.2026 erhielt unsere Schule Besuch: Ein Karriereberatungsoffizier in Begleitung einer Kontaktsoldatin der Bundeswehr waren zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihre Arbeit sowie in die Aufgaben der Bundeswehr zu geben.
Zu Beginn stellten sich die Gäste vor und erklärten, welche Aufgaben die Bundeswehr hat. Dabei ging es nicht nur um militärische Einsätze, sondern auch um humanitäre Hilfe, Katastrophenschutz und internationale Friedensmissionen. Besonders betont wurde die Rolle der Bundeswehr als Parlamentsarmee und ihre Einbindung in demokratische Strukturen.
Anschließend folgte ein interaktiver Teil, in dem die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen konnten. Diese reichten von Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengängen bei der Bundeswehr bis hin zu Auslandseinsätzen und dem Alltag von Soldatinnen und Soldaten. Der Karriereberatungsoffizier und die Kontaktsoldatin beantworteten die Fragen offen, umfassend und sachlich.
Ein weiterer Programmpunkt war eine kurze Präsentation mit Bildern, die den Berufsalltag bei der Bundeswehr veranschaulichten. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Tätigkeitsfelder sind – von technischen Berufen über medizinische Laufbahnen bis hin zu Führungspositionen.
Der Besuch der Bundeswehr bot den Schülerinnen und Schülern eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren und politische sowie gesellschaftliche Themen besser zu verstehen. Insgesamt war die Veranstaltung informativ und stieß auf großes Interesse. Viele Teilnehmende zeigten sich überrascht von der Vielseitigkeit der Bundeswehr und nahmen neue Eindrücke mit nach Hause.
Weihnachtsmarkt an der BBS– ein gelungener Abschluss vor den Ferien
Am heutigen Tag fand an der BBS-Zweibrücken der Weihnachtsmarkt statt. Die zwei 11er-Klassen sowie die zwei 12er-Klassen der HBF-Sozialassistenz haben diesen gemeinsam geplant, organisiert und durchgeführt. Ziel war es, allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften eine schöne, weihnachtliche Auszeit vom Schulalltag zu ermöglichen und gemeinsam stimmungsvoll in die Weihnachtsferien zu starten.
An den von uns selbst gestalteten Ständen wurden frisch gebackene Waffeln, Crêpes und Zimtwaffeln angeboten. Dazu gab es heißen Kakao und Kinderpunsch, die besonders bei dem kalten Wetter sehr gut ankamen. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe boten außerdem selbst hergestellte Weihnachtsdekorationen an, die sie im Lernfeld 5 mit viel Kreativität gestaltet hatten.
Für eine besonders festliche Stimmung sorgten die Klassen HBFSA25a, HBFSA25b und HBFSA24a, die gemeinsam Weihnachtslieder sangen. Mit „In der Weihnachtsbäckerei“, „Oh Tannenbaum“ und „Last Christmas“ wurde der Weihnachtsmarkt musikalisch begleitet und viele Besucherinnen und Besucher sangen mit.
Der Weihnachtsmarkt war für uns alle eine schöne Gelegenheit, zusammenzukommen, das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen und eine gemütliche, fröhliche Atmosphäre zu genießen. Wir freuen uns, dass unser Weihnachtsmarkt so gut angenommen wurde und bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Mitarbeitenden der BBS Zweibrücken frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Projekttag zur Stärkung von Zivilcourage in der HBF Wi25b
Am 17. Dezember 2025 nahm die Klasse HBF Wi25b an einem besonderen Projekttag teil, der vom NDC – Netzwerk für Demokratie und Courage durchgeführt wurde und das Ziel verfolgt, das Bewusstsein für die tiefgreifenden Auswirkungen von Rassismus in unserer Gesellschaft zu schärfen und den Teilnehmenden letztlich Handlungsmöglichkeiten für couragiertes Verhalten im Alltag zu vermitteln.
Im Verlauf des Projekttages wurden auch Perspektiven von rassismuserfahrenen Menschen thematisiert, Kurzfilme angeschaut und in Gesprächsrunden vertieft. Ein besonderes Augenmerk lag darauf, die Wege zu solidarischem, couragiertem Handeln in konkreten Alltagssituationen zu erkunden und diese Handlungsmöglichkeiten aktiv einzuüben.
Im Mittelpunkt stand schließlich das sogenannte Couragetheater. In interaktiven Spielszenen wurden Alltagssituationen dargestellt, in denen Diskriminierung, Ausgrenzung oder ungerechtes Verhalten eine Rolle spielten. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, die Szenen aktiv mitzugestalten, Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren und alternative Verhaltensweisen auszuprobieren.
Durch die praktische Auseinandersetzung lernten die Teilnehmenden, wie wichtig es ist, in schwierigen Situationen nicht wegzusehen, sondern mutig einzugreifen und Haltung zu zeigen. Der Projekttag bot Raum für Austausch, Reflexion und persönliche Erfahrungen und trug dazu bei, Empathie sowie Verantwortungsbewusstsein zu fördern.
Für die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Wi25b war der Tag eine wertvolle Erfahrung und ein wichtiger Beitrag zur Stärkung von Zivilcourage und demokratischem Miteinander an unserer Schule.
Ein herzlicher Dank gilt den Teamenden des NDC, die den Projekttag engagiert und lebensnah gestaltet haben.
Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Kirgisistan – Ein Vormittag mit bleibenden Eindrücken
Am 1. Dezember erlebte die Klasse BFP23 einen besonderen Unterrichtsvormittag: Meerim Ibraiimova vom Projekt Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung kam auf Einladung von Frau Stein an die Schule und bot den SchülerInnen der Pflegeklasse neue Einblicke in die Auswirkungen des Klimawandels und die Bedeutung von Nachhaltigkeit.
Die gebürtige Kirgisin, die an der Universität Kaiserslautern Wirtschaftsingenieurswesen studiert, nahm die SchülerInnen mit auf eine Reise in ihr Heimatland Kirgisistan. Mit vielen Fotos und untermalt mit persönlichen Erzählungen aus dem zentralasiatischen Land legte Meerim Ibraiimova dar, wie drastisch der Klimawandel das Leben der Bevölkerung verändert hat. Dort lässt sich zudem gut erkennen, wie ungerecht die Belastungen durch die Klimaveränderungen verteilt sind: So trägt Kirgisistan z. B. kaum zum Klimawandel bei, ist aber wegen der stark landwirtschaftlichen Prägung besonders intensiv davon betroffen: Gletscherschmelzen, gravierender Wassermangel und wochenlange, extreme Temperaturen bis zu 50° C im Sommer erschweren das Leben der Menschen dort massiv. Die Bevölkerung leidet unter Auswirkungen, für die sie selbst kaum verantwortlich ist – eine Situation, die uns alle zum Nachdenken brachte.
Im zweiten Teil des Vormittags lenkte Meerim Ibraiimova den Blick auf ein alltägliches, aber ebenfalls problematisches Produkt: Unsere Handys. Unter dem Motto „smart phone – smart use“ zeigte sie den langen und bedenklichen Weg eines Smartphones – von der Herstellung bis zur Verschrottung. Schnell wurde den SchülerInnen klar, dass unsere Handys alles andere als nachhaltig sind. Und auch hier zeigte sich erneut eine große Diskrepanz zwischen den Ländern, die vom Smartphone-Boom profitieren, und jenen, die die negativen Aspekte ertragen müssen – sei es durch Ausbeutung bei der Rohstoffgewinnung oder durch illegale Entsorgung.
Neben der Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels und des ungebremsten Konsums erhielten die SchülerInnen auch persönliche Einblicke in das alltägliche Leben in Kirgisistan. So berichtete Meerim Ibraiimova auch von den dortigen Pflegekultur. Alten- und Pflegeheime sind extrem selten und in der Regel nur kinderlosen Menschen ohne Angehörige zugänglich. Die Versorgung in der Familie, auch bei schweren Erkrankungen, ist die Norm. Dies ist nur ein Beispiel, das den angehenden Pflegefachkräften vor Augen führte, wie unterschiedlich Pflege weltweit praktiziert wird.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Ibraiimova und dem Projekt Grenzenlos für den wertvollen Input, der nicht nur den eigenen Horizont erweitert hat, sondern die SchülerInnen vor allem dazu angeregt hat, ihr Handeln und den eigenen Konsum zu reflektieren. Es wurde deutlich, dass Nachhaltigkeit uns alle betrifft und es dringen erforderlich ist, dass wir umdenken und neue Wege finden, verantwortungsvoller zu handeln und zu wirtschaften.
Das Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“
Das Projekt Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung wird vom World University Service (WUS) getragen und bringt internationale Studierende oder Absolventen – die sogenannten „Aktiven“ – an berufliche Schulen in Deutschland. Ihr Auftrag ist es, globale Zusammenhänge erfahrbar zu machen, den interkulturellen Austausch zu fördern und junge Menschen für nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren. Die Lehrkooperationen sind praxisnah gestaltet und verbinden die Unterrichtsinhalte der Schulen mit den Lebensrealitäten der Herkunftsländer der „Aktiven“ sowie deren persönlichen Erfahrungen und Perspektiven.
Verkehrssicherheitstag an der BBS Zweibrücken am 05.11.2025
Am 05.11.2025 fand an der Berufsbildenden Schule Zweibrücken der diesjährige Verkehrssicherheitstag statt. Teilgenommen haben die Klassen des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) sowie der Berufsfachschule I (BF1). Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schüler für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und verantwortungsbewusstes Verhalten zu fördern.
In der ersten gemeinsamen Pause begrüßte der Schulleiter Christian Fusenig die anwesenden Dozentinnen und Dozenten im Rahmen eines gemeinsamen Frühstückes . In seiner Ansprache bedankte er sich herzlich für deren Engagement und betonte die besondere Wichtigkeit des Verkehrssicherheitstags für die schulische und persönliche Entwicklung der Lernenden. Ein besonderer Dank ging an die Kolleginnen der Hauswirtschaft Frau Mohr-Kliver und Frau Wagner, die das leckere Frühstück zubereitet haben.
Im Verlauf des Vormittags wurden verschiedene Stationen angeboten, an denen die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen sammeln und ihr Wissen erweitern konnten. Ein besonderes Highlight war der Überschlagsimulator, mit dem realistisch demonstriert wurde, welche Kräfte bei einem Verkehrsunfall wirken und wie wichtig das richtige Anlegen des Sicherheitsgurtes ist. Diese Erfahrung beeindruckte viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachhaltig.
Insgesamt war der Verkehrssicherheitstag an der BBS Zweibrücken ein voller Erfolg. Er vermittelte den Schülerinnen und Schülern wichtige Erkenntnisse zum Thema Verkehrssicherheit und trug dazu bei, das Bewusstsein für verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu stärken.
Besuch aus Frankreich: Blaise TESSON, der französische Lektor vom Programm FranceMobil war auf Einladung der Französisch-Lehrerin Frau Stein am 12. November 2025 in der 11. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern die französische Sprache und Kultur auf eine neue Art näherzubringen.
Zwei Schulstunden lang verwandelte Blaise mit seiner offenen Art den Klassenraum in einen Ort voller Energie und Bewegung. Obwohl die SchülerInnen erst seit knapp zwei Monaten Französisch lernen, funktionierte die Verständigung ausschließlich auf Französisch dank Gestik und Mimik hervorragend. Mit kleinen Wettspielen rund um Frankreich, die französische Sprache und Kultur, viel Bewegung, Lachen und Teamgeist gelang es Blaise, alle zu motivieren. Die Stunde verging wie im Flug und hinterließ den Wunsch nach mehr solchen interaktiven Begegnungen.
Das FranceMobil-Programm hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen in Deutschland für die französische Sprache und Kultur zu begeistern – und das ist an diesem Tag ganz sicher gelungen.
Besuch des Schulzentrums für Gesundheitsberufe am UKS Homburg
Am 12. November 2025 nahmen Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule 1 Gesundheit/Pflege der BBS Zweibrücken am Besuch des Schulzentrums für Gesundheitsberufe am UKS Homburg teil. Ziel der Veranstaltung war es, Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen zu geben und praktische wie theoretische Informationen zu vermitteln.
In praxisnahen Hands-on-Workshops erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Berufe wie Anästhesietechnische Assistenz, Operationstechnische Assistenz, MTF (Funktionsdiagnostik), MTL (Laboratoriumsanalytik) sowie MTR (Radiologie) und Orthoptik und natürlich in die generalistische Pflegeausbildung. Zusätzlich boten Live-Vorträge den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich direkt über Ausbildungswege, Anforderungen und Perspektiven in den jeweiligen Berufen zu informieren.
Der Tag bot Raum für Fragen, Austausch und Orientierungshilfen bei der Wahl des passenden Ausbildungswegs im Gesundheitsbereich. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, verschiedene Tätigkeitsfelder kennenzulernen und Inspiration für ihre berufliche Zukunft zu sammeln.
Besondere Begeisterung lösten bei den SuS die Workshops im Übungs-Operationsbereich aus.
Begleitet wurde der Unterrichtsgang von Frau Eis-Pick (LfFpr)